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Eines vornweg:
Modeschmuck lässt vor allem Frauenherzen schneller schlagen!
Doch was ist Modeschmuck wirklich?
Keine andere künstlerische Aussageform - Mode ausgenommen - ist so eng mit dem Menschen
verbunden wie der Schmuck.
Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde Schmuck aus unedlen Materialien wie Glas, Horn, Jett und Markasit gefertigt. Jedoch erst nach 1920 gewann der Modeschmuck seine dann auch marktbeherrschende Wertschätzung, als die begeisterten Frauen sich zu ihm bekannten.
Die Modeschöpferin Coco Chanel entwarf zu jedem Kleid den passenden Schmuck,
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während sich Firmen und Ateliers in einer unendlichen Bandbreite und Vielfalt an Materialien, Formen und Farbspielereien mit dem Thema "bijou fantaisie" beschäftigten. Der dekorative und modische Aspekt stand dabei im Vordergrund.
Coco Chanel erregte im Jahre 1928 großes Aufsehen mit Glasschmuck und falschen Perlen. Revolutionär war es demnach auch, “billige“ Perlen mit Goldschmuck zu kombinieren. „Mit meinem neuen Schmuck kann eine Frau ein Vermögen tragen, das nichts wert ist.“ So eine Aussage dieser „Grand Dame“.
Durch die weltweite Rezession danach erreichte der Modeschmuck eine wahrhaft erfolgreiche Ära.
Die verschiedensten Materialien wie Haar, Draht, Knochen, Leder, Horn, Holzspäne, Muscheln, Bambus, Bast, Metallreste, Edelstahl, Perlmutt, Seide, Kristallsteine, Gips, Keramik, Pyrex, Korallen, Naturkunststoffe, Kohle und Glas fanden und finden Anwendung bei der Herstellung von Modeschmuck. In manchen Kulturen verwendet man Naturmaterialien wie Samen, Federn, Ton, Tierschädel und Tierknochen.
Nach dem zweiten Weltkrieg war man gezwungen, mit solch' billigen Materialien zu operieren. Farbig lasierte, getrocknete Nudeln fädelten Heimarbeiterinnen zu Ketten auf. Im Gegenzug - und als legendär anzusehen - entstanden die exklusiven Swarovski-Kristallsteine; facettiert, transparent oder bunt.
Immer wieder aktuell ist die Verwendung von Perlen. Perlen gibt es in den unterschiedlichsten Farben, Formen, Materialien und Größen. Es gibt Glasperlen, die maschinell gefertigt sind, aber auch wunderschöne handgearbeitete Unikate. Eine große Vielfalt an Kunststoffperlen, matt oder glänzend, mit Flitter oder mehrfarbig lädt zum Hingucken ein.
Anlässe zum Tragen des Modeschmuckes findet die modebewusste, kreative Frau immer,
ob nun als
- sinnlich-anregende Kolliers zur glamourösen Abendgarderobe,
- ausgefallener Arm- oder Halsschmuck als Designerstück zu Vernissage,
- blumig-leichter Haarschmuck für den Romantik-Look,
- dekorative, mit Strasssteinen besetzte Ringe,
- fantasievoller Ohrschmuck,
- filigrane Halsketten zur Hochzeitsfeierlichkeit,
- grazile Kettenanhänger,
- weiße Muschelketten mit Zartgoldeffekt als idealer Urlaubsschmuck,
- Schmuckset zum Jeans-Look,
- aufwändig gefertigte Anstecker und Broschen,
- pfiffige Anhänger für das Handy,
- Schlüsselanhänger – einmal anders.
Modeschmuck ist das Accessoire, das einem Outfit das gewisse Etwas verleiht. Ob große „Klunker“ von Prada oder Chanel oder dezenter Schmuck von „No-Names“:
Modeschmuck bringt jeden Menschen zum Funkeln und Strahlen.
Wie wunderbar, dass es keine Altersbeschränkung beim Tragen von Modeschmuck gibt, angefangen beim quirligen Kleinkind bis zur taffen Uroma. Selbstredend bleibt es dem individuellen Geschmack des Einzelnen überlassen.
Und wenn dann der Modeschmuck mit den Worten „Ist das schön!“ Begeisterung findet, wiegt das Schmuckstück mehr als alles Edelmetall der Welt.
Wie sagte noch der französische, kritisch orientierte Zeitgenosse Pierre Contreau:
„Die Frau wird in ihrem Äußeren immer einzigartig sein wollen. Wenn sie dafür aber keine Unsummen mehr ausgeben muss, wird sie Schmuck zu einem billigen Preis suchen. Dann bricht die Ära des Phantasie-Schmucks an.“